Worauf ist beim Kauf eines Hauswasserwerks zu achten?

Wenn Sie sich dazu entschieden haben, ein Hauswasserwerk zur Reduzierung Ihres Trinkwasseranteils zu nutzen, sollten Sie beim Kauf auf einige Details achten. Mittlerweile gibt es zahlreiche namenhafte Hersteller, die Hauswasserwerke vertreiben.

Allerdings bieten nicht alle Werke die gleiche Leistung. Auch im Preis unterscheiden sich die verschiedenen Angebote stark voneinander.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass für die ausschließliche Nutzung im Garten ein einfaches Hauswasserwerk ausreichend ist. Soll das Wasserwerk hingegen auch für den Haushalt, für die Waschmaschine oder gar für die komplette Wasserversorgung eingesetzt werden, müssen weitere Extras enthalten sein.

Das Hauswasserwerk für den Haushalt

Besonders wichtig ist ein leistungsstarker Motor. Die Leistung sollte bei mindestens 850 Watt und somit bei einer Fördermenge von mindestens 3.500 Litern pro Stunde liegen. Besser noch sind Premiumwerke mit einer Leistung von 5.500 Litern pro Stunde. Wenn Sie ausschließlich Regenwasser verwenden möchten, genügen Hauswasserwerke mit einer normalen Leistung in Anbetracht der Förderhöhe. Wenn das Hauswasserwerk hingegen auch zur Nutzung von Wasser aus einem sehr tiefen Brunnen vorgesehen ist, muss das Werk entsprechend leistungsstark sein. Ferner ist es von großer Notwendigkeit, dass sowohl der Vorfilter wie auch das Rückschlagventil bereits installiert ist. Beide Teile werden zwingend für die Nutzung benötigt. Sollten sie nicht integriert sein, müssen Sie sie selber installieren. Außerdem sollte ein Schmutzfilter vorhanden sein, welcher das Wasser bestenfalls reinigt. Das gilt insbesondere dann, wenn das Hauswasserwerk zur Wasseraufbereitung für die Wäsche oder die Körperpflege eingesetzt wird.

Weitere Details, auf die Sie achten sollten

Unabhängig von der Leistung sollten bei der Auswahl von einem Hauswasserwerk auch weitere Kriterien beachtet werden. So zum Beispiel die entstehenden Arbeitsgeräusche. Einige Hauswasserwerke sind sehr laut und können somit Sie, wie auch Ihre Umwelt stark beeinträchtigen. Andere Werke sind hingegen wesentlich leiser und ruhiger. Ferner ist der Wasserauffangbehälter von Wichtigkeit. Dieser sollte möglichst groß ausfallen. Zu kleine Auffangbehälter würden dazu führen, dass sich das Hauswasserwerk öfter ein- und ausschalten müsste. Infolgedessen würde es zu einem höheren Stromverbrauch kommen. Bereits an dieser Stelle lässt sich der nächste Punkt festhalten. Denn auch der anfallende Stromverbrauch sollte nicht unberücksichtigt bleiben. Ein Hauswasserwerk mit hohem Verbrauch ist nicht rentabel, da sich die Kosten für das eingesparte Trinkwasser direkt auf die nächste Stromabrechnung ausschlagen würden.

Voraussetzungen für ein Hauswasserwerk nicht vernachlässigen

Generell sollte das Regenwasser für Hauswasserwerke von geeigneten Dachflächen abfließen. Asbestdächer eignen sich beispielsweise nicht. Auch sollte kein Anschluss an versiegelten Flächen wie Balkonen erfolgen, da hier mit einer hohen Verschmutzung gerechnet werden muss. Das Hauswasserwerk sollte keinesfalls an Orten mit hoher Licht- oder Wärmeeinwirkung platziert werden. Idealerweise werden sowohl Regen- wie auch Brunnenwasser vor der Speicherung fein gefiltert. Anschließend sollte noch eine zweite und dritte Reinigungsstufe möglich sein. Wobei diese Möglichkeiten vom Gerät abhängig sind. Wenn das Wasser beispielsweise nur für den Garten eingesetzt wird, genügt auch eine erste Filterung. Das Hauswasserwerk wird idealerweise nur mit geraden und möglichst kurzen Leitungen versehen. Ferner muss das Material korrosionsbeständig, hochwertig und langlebig sein. Anderenfalls würde es nicht lange bis zum ersten Defekt dauern und eine Neuanschaffung wäre notwendig.